Zweitens: Als ich während eines verträumten Kauvorganges meinen Kopf nach rechts wendete und -nach welcher Information auch immer suchend- auf die Füße des dort Sitzenden starrte, wurde mein Starren durch eine Bewegung gestört. Nicht aufreizend langsam, aber auch nicht in der sonst üblichen Hektik lief eine Maus unter den Füßen des Gastes in Richtung Mülleimer. Dies lies mich einen Augenblick über den Variantenreichtum der hiesigen Fauna sinieren, um kurz darauf eine mehrere Minuten anhaltende Gänsehaut zu bekommen. Da sich der possierliche Nager kurz darauf meinem Blick entzog, war ich mir allerdings auch schon nicht mehr sicher, ob ich ihn überhaupt wirklich gesehen hatte. Doch mein Mittagskumpan, konnte meine erstaunliche Beobachtung kurze Zeit später bestätigten, als sich Maus in Richtung Toilette auf den Weg machte.
Was wollen mir diese Beobachtungen nun sagen?
Einige Lehrsätze für die Zukunft:
- Wundere dich nicht über das, was auf dem papierenem Schutz eines Plastiktabletts steht, denn wäre es nicht seltsam, dann würde es nicht auf dem papierenen Schutz eines Plastiktabletts stehen.
- Mäuse sind irgendwie niedlich.
- Bewerte niemals die Sauberkeit von Systemgastronomie über.
- Freue dich öfter über die verblüfften Gesichtsausdrücke, die Menschen machen, wenn man sie mit der Existenz von Kleinstnagern konfrontiert.
- Burger King wird vermutlich immer dieses Problem der schwankenden Qualität haben; Menschen und Mäuse aber auch.
Das dritte erwähnenswerte Ereignis war übrigens der Spicy Cranberry XXL. Wirklich lecker und wahrhaft männlich, abgesehen mal von der leicht süßen und sehr fruchtigen Sauce, die hier doch einen verspielten Unterton einbrachte.